Die Gedanken von heute sind die Realität von morgen

 

Start – Dieser Standardsatz hat ebenso viele Befürworter wie leidenschaftliche Gegner. Nicht wenige drängen ihn in die Ecke der Esoterik und quittieren das Zitat mit einem milden Lächeln. Dabei steckt mehr Wahrheit dahinter als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Ganz im Gegenteil ist das tiefergehende Verständnis dieses Satzes einer der wichtigsten Schlüssel zur persönlichen Entwicklung.

Wenn man natürlich hineininterpretiert, dass man sich nun bloß etwas vom Universum wünschen muss und morgen geht dann alles in Erfüllung und wird uns sozusagen „frei Haus“ geliefert, dann macht man sich die Aussage ein wenig einfach. Es geht nicht um das Märchen von der goldenen Gans oder Tischlein deck Dich. Vielmehr steckt ein klares Ursache-Wirkungs-Prinzip dahinter.

Vertiefung – Holen wir die das Zitat zunächst einmal aus der möglicherweise angedachten Ecke der Esoterik heraus! Dazu definieren wir einmal, wie wir uns der Aussage von anderer, mehr wissenschaftlich orientierter, Seite annähern können. Dazu interpretieren wir einmal folgendes:

„Unsere Gedanken initiieren unsere Handlungen.“ Damit können wir leben, oder? Natürlich, ich weiß, es gibt unlängst die Theorie, dass unsere Handungen eh nicht autark und selbstbestimmt sind sondern von vorneherein vegetativ vorgegeben sind. Die Beweisführung dafür und vor allem die Herstellung des kausalen Zusammenhangs mit dem alltäglichen Handlungshorizont überlassen wir aber lieber einmal den Wissenschaftlern der Zukunft. Wir betrachten hier lediglich die klassische Tatsache, dass wir unsere Handlungen mehr oder weniger bewusst durchführen. Werfen wir also noch einmal einen Blick auf das in kursiver Schrift dargestellte Zitat am Anfang dieses Absatzes. Kurzum: wir nehmen uns eine Handung vor und führen sie dann durch. Dem Gedanken folgt also die Handlung und somit werden unsere Gedanken per Handlung zu etwas Sichtbaren oder Erlebbaren. Sie manifestieren sich in physikalischen Aktionen.

Wenn wir uns nun wieder und immer wieder negativ Konditionieren indem wir uns alltäglich einreden, dass wir unzulänglich sind, sowieso nur Fehler begehen und unser Selbstwert unter aller Würde ist, dann werden wir unsere Handlungen dementsprechend beeinflussen. Wenn wir eine negative Handung voraussetzen werden wir sie auch so durchführen.

„Unsere Handlungen von heute legen den Grundstein für unsere Welt von morgen!“ Das passt doch, oder? Machen wir dazu noch einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit, und zwar um genau EINEN Tag. Keiner von uns würde behaupten, dass unsere Handlungen von gestern keinen Einfluss auf unseren heutigen Tag hätten. Schließlich sind sie ja heute ein Bestandteil unserer jüngsten Vergangenheit. Na, haben Sie es? Genau, wenn unsere Gedanken also unsere Handlungen „steuern“ oder bedingen und unsere Handlungen von gestern unsere Realität, also Welt, von heute erschaffen, dann gilt also das Folgende:

Gedanke Gestern -> Handlung Gestern -> Erschaffung der Realität von heute

Letztendlich also sehen wir durch simplen Brückebschluss, dass unsere Gedanken von gestern unsere Realität von heute formen. Buddha lag mit seiner Aussage „Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein“ also goldrichtig.

Fazit – Machen Sie sich nichts vor, es macht Sinn, sich positiv einzustellen und damit seine gedankliche Konditionierung zu verändern. Das kann und wird sich sogar elementar auf Ihre Entwicklung niederschlagen. Ganz gleich, ob es ein Bewerbungsgespräch ist, eine fordernde Arbeit, eine ganz alltägliche Situation mit ihrem Parter, Ihrer Partnerin, Ihren Kindern, es wird sich auszahlen, wenn sie eine positive Einstellung dazu entwickeln.

Das ist keine Esoterik, keine Zauberei. Es ist das ganz normale Leben.

Möglicherweise sind es auch ganz wundervolle Dinge, die eine positive EInstellung lohnenswert machen: seien Sie Ihren Kindern ein Vorbild. Machens Sie ihre Welt einfach schöner, in dem Sie ihnen zeigen, dass das Positive in der Welt überwiegt und es sich lohnt!