Zucker

ZUCKER, Angst und Depressionen

Start – Jeder gesunde Mensch erlebt in seinem Leben mehrere depressive Episoden, zumindest rein statistisch gesehen. Manche Menschen haben lange oder dauerhafte depressiven Phasen und leiden unter diesem Krankheitsbild.

Ähnlich sieht es mit der Angst aus. Sie gehört zu unserem Leben und ist ein wichtiger Mechanismus, der uns eine schnelle Reaktion auf Gefahren ermöglicht. Manche Menschen entwickeln aber Angststörungen und erfahren auch ohne konkrete Gefahr einen plötzlichen, wiederkehrenden oder dauerhaften Zustand der Angst.

Situation – Sie fühlen ich ab und zu einfach schlecht, ausgelaugt und unglaublich flau im Magen. Obwohl eigentlich nichts außergewöhnliches ansteht sagt Ihnen ihr Bauchgefühl, dass sie den weiteren Tag meiden und sich zurückziehen sollten. Sie sind nervös, angespannt und möglicherweise haben Sie auch gleich die passenden schwitzigen Hände dazu. Und, vor allem, sie haben keine Ahnung, warum das so ist.

Herausforderung – Hand aufs Herz: wieviel Kaffee haben Sie getrunken, was haben Sie verschludert, wen haben Sie geärgert? Keinen, nichts, niemanden? Oha, dann werfen Sie mal einen Blick auf Ihren Zuckerkonsum. Einige psychologische Studien haben ergeben, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von weissen und anderem raffinierten Zucker und Angstgefühlen sowie Depressionen geben könnte.

Fakten – Sogenannte isolierte Kohlenhydrate erzeugen einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels, der ggf. mit einer „nervösen“ Aufgeregtheit verbunden ist, die auf ihr Bauchgefühl ähnlich wirkt wie ein Gefühl von Angst.

Dazu kommt noch: nach dem Abbau des Zuckers durch Körperinsulin fällt der Spiegel umso mehr und eine länger andauernde Unterzuckerung wird bewirkt. Die ist verbunden mit einem Abfall des Serotoninspiegels. Serotonin ist unser „Glückshormon“. Depressive Menschen haben einen Mangel an diesem Hormon und es ist somit kein Wunder dass einen Unterzuckerung zu depressiven Verstimmungen führen kann.

Lösung – Schauen Sie sich einmal Ihren Zuckerkonsum an und schränken Sie ihn massiv ein wenn Sie die genannten Symptome an sich feststellen. Es lohnt sich!

Tatsache ist, dass der Körper keinerlei Zuckerzufuhr außerhalb der normalen ausgewogenen Ernährung braucht.

Ein gutes und absolut lesenswertes Buch zu diesem Thema hat Bianca Heinicke verfasst:

http://www.amazon.de/Raffiniert-Unraffiniert-Gesund-gegen-Zuckersucht-ebook/dp/B012L20KRW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1456761475&sr=8-1&keywords=raffiniert+unraffiniert

Interessante Links zu diesem Thema:

http://de.biomanantial.com/angst-depression-und-zucker-a-849-de.html

http://www.depression-therapie-forschung.de/horm-sero-mela.html

http://blog.biomedical-center.de/die-ursache-von-angst-und-depressionen-die-nur-wenige-vermuten

Trotz aller Tips und Ratschläge: Nehmen Sie Anzeichen von Depressionen ernst! Wenn die Anzeichen länger anhalten suchen Sie sich bitte Hilfe bei Ihrem Arzt!